Edel, aber aus Kunststoff

Es muss nicht (mehr) immer Edelstahl sein

Pulsafeeder Inc. - Partner der AxFlow in Europa – ist seit 1936 bekannt als eine der Größen in Sachen „Fluid Handling and Control“. Ansässig im amerikanischen Rochester (New York), liefert Pulsafeeder innovatives Design für eine Vielzahl von anspruchsvollen Anwendungen. Der jahrzehntelange Erfolg bekannter Markennamen, wie zum Beispiel ECO Gearchem®, Isochem® oder Pulsatron®, war Ansporn und Inspiration zugleich, eine neue, außenverzahnte Zahnradpumpe mit medienberührten Komponenten ausschließlich aus nicht-metallischen Werkstoffen zu fertigen.

Seit einigen Jahren im Einsatz, lassen die vorliegenden Resultate aufhorchen. Gerade jetzt, in Zeiten knapper Kassen und Budgets, gibt es ein zunehmendes Interesse an dieser Pumpentechnologie. Denn die Anschaffungskosten für eine Zahnradpumpe aus hochlegierten Edelstählen - wie zum Beispiel Hastelloy C® - sind enorm und zeigen trotzdem seitens Beständigkeit gewisse Grenzen auf. Da kommt die „Eclipse“ gerade Recht! 

Dieses Pumpenkonzept baut auf nichtmetallische Werkstoffe überall da, wo Kontakt zum Fördermedium besteht. So werden die medienberührten Gehäusekomponenten aus kohleverstärktem ETFE und die Zahnräder aus armiertem PTFE gefertigt. Beide Werkstoffe bieten extrem guten Schutz gegen Korrosion und Abrasion. Das gilt auch für die Antriebswellen und Lagerbuchsen: hier zeigen die bewährten keramischen Materialien ihre Stärke. Und nicht zuletzt wird den Sicherheitsaspekten im Betrieb eine hohe Bedeutung beigemessen. Deshalb hat die „Eclipse“ ein magnetisches und somit hermetisch dichtes Antriebskonzept. Ganz im Trend der Zeit – also ohne mechanische Wellenabdichtung. Zum Schutz von Mensch und Umwelt.

Und in der Praxis?

Das außerordentlich hohe Maß an chemischer Beständigkeit spricht für sich selbst. Die Eclipse Baureihe findet überall da Anwendung, wo hochkorrosive Medien (z.B. starke Säuren oder Laugen) einen entsprechenden Werkstoff erforderlich machen und bisher sehr teure, metallische Pumpen, beispielsweise aus Hastelloy, eingesetzt wurden. Auch ihre pulsationsarme Fördercharakteristik bietet Vorteile gegenüber anderen, pulsierenden Pumpen.

Ein gutes Beispiel für den Einsatz dieser rotierenden Verdrängerpumpe ist die Anwendung in CIP-Systemen in einer großen Brauerei. In diesem Prozess werden unter anderem Natriumhypochlorit und Chlordioxid als Desinfektionsmittel zum Spülen der Rohrleitungs-systeme an 6 Abnahmepunkten benutzt. Vektorgeregelte Antriebe an den drei eingebauten „Eclipse“ Zahnradpumpen „E25“ sorgen für entsprechende Drehzahlregelung im System. Mittels 6 automatisch angesteuerter Kugelventile werden die Abnahmestellen angefahren. Die drei „Eclipse“-Pumpen werden dabei über induktive Durchflussmengenmesser (IDM) geregelt, um so den Transfer der Chemikalien durch die Anlage möglichst präzise kontrollieren und steuern zu können.

Sowohl bei dieser, als auch bei anderen Anwendungen, kommen gleich mehrere Vorteile zum Zuge:

  • Die magnetisch gekuppelte (und somit hermetisch-dichte) Zahnradpumpe bietet ein Höchstmaß an Betriebssicherheit. Eine Kontamination der Umwelt, und somit eine Gefährdung des Personals durch das Austreten giftiger Flüssigkeiten bzw. Gase, ist nahezu ausgeschlossen.
  • Ein sehr stabiler und nahezu pulsationsfreier Fluss sorgt für eine kraftvolle und gleichmäßige Durchströmung der Rohrleitungen – mit entsprechendem Reinigungseffekt.
  • Die kompakte Bauweise der „Eclipse“ ermöglicht eine einfache Montage in fast jeder Einbausituation. Enorm platzsparend und mit Raum für Inspektion und Wartung.
  • Eine Pumpe, die - wie die „Eclipse“ - aus maximal 16 Bauteilen besteht, ist entsprechend einfach zu Warten. Außerdem sind Pumpenkopf und Antrieb durch die Magnetkupplung einfach von einander zu trennen. Ein Austausch des Pumpenkopfes (und somit seine schnelle Aufarbeitung in der Werkstatt) sind denkbar einfach. 

Fazit

Die „Eclipse“ ist eine Pumpe des 21. Jahrhunderts – und AxFlow der kompetente Partner Ihrer Wahl.

 

Weitere, technische Informationen finden Sie hier.

 

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