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Nachhaltigkeit - ein Fallbeispiel

Was könnte nachhaltiger sein, als Maschinen ein zweites Leben zu geben, die ansonsten verschrottet werden würden?

AxFlow France besitzt reichlich Know-how, um Produkten mit Hilfe von Spezialdienstleistungen neues Leben einzuhauchen. Somit konnte AxFlow France bei seinem Bestreben um Nachhaltigkeit die nächste Stufe erreichen.

Während er durch die Fabrikhalle geht, hält der Betriebsleiter Cédric Leroy an, um ein großes Edelstahlblech aufzuheben. Die Stahlplatte, die von einem industriellen Wärmetauscher stammt, wird im Werk von AxFlow France in der Nähe von Évreux in der Normandie überholt. „Wir reinigen die Platten und testen sie auf kleinste Risse oder Löcher", erklärt Cédric Leroy, während er seine Augen über die Platte gleiten lässt. „Es ist entscheidend, sogar die geringste Perforation zu entdecken. Wenn eine Platte undicht ist, kann dies die Produktion des Kunden verunreinigen und ernste Probleme verursachen."

Die Kunden von AxFlow France reichen von Herstellern von Babynahrung bis hin zu den berühmtesten Käseproduzenten. Zu ihnen gehören auch 55 französische Kernkraftwerke, die in ihren Kühlwassersystemen Wärmetauscher einsetzen, die von AxFlow gewartet werden. In diesen Industriezweigen sind Sicherheit und Hygiene unerlässlich. Wärmetauscherplatten zu reinigen und instand zu setzen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Sie ist aber auch von Natur aus nachhaltig. „Was könnte nachhaltiger sein, als Maschinen ein zweites Leben zu geben, die ansonsten verschrottet oder ersetzt werden würden?", fragt Guillaume Chanay, Managing Director von AxFlow France. Auf der Grundlage dieses nachhaltigen Werteversprechens möchte AxFlow France ein führendes Produktionskonzept in diesem Bereich entwickeln.

Für die Reinigung eines Wärmetauschers wird viel Energie und Wasser benötigt. „Wir möchten einen Schritt weiter gehen und den gesamten Prozess nachhaltiger gestalten – von Anfang bis Ende. Auch wollen wir diese Energie und dieses Wasser ökologisch produzieren", berichtet Guillaume Chanay. Der erste Schritt für AxFlow ist es, im Hinblick auf erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 Selbstversorger zu werden. Eine Heizeinheit für Erdwärme soll installiert werden, und die Fabrik soll mit Solarzellen ausgerüstet werden, um sicherzustellen, dass sämtliche Energie vor Ort produziert wird. Darüber hinaus beabsichtigt AxFlow, wenigstens die Hälfte des Wasserbedarfs aus recyceltem Regenwasser zu decken, das von den Dächern gesammelt wird.

Unterdessen sucht Cédric Leroy nach neuen Möglichkeiten für sein Werk, das von der Unternehmensgruppe im Jahr 2018 erworben wurde. Cédric Leroy, der frühere CEO des Werks, weist darauf hin, dass die zwei Firmen unterschiedliche, sich ergänzende Geschäftsbereiche aufweisen. „Wärmetauscher sind ein neues Produkt für AxFlow France, und Pumpen
sind ein eher unbedeutendes Produkt für uns. Daher werden wir uns gegenseitig neue Möglichkeiten eröffnen", erklärt er. „Die Anlage in Évreux, die vorher zu RDC Productions gehörte, ist in den Branchen Lebensmittel, Molkerei und Käseherstellung wohlbekannt, während AxFlow in der Weinbranche und allgemeinen Industrie einen guten Namen hat. Daraus ergibt sich ein großes Potenzial." „Die Fusion mit dem nationalen Servicenetzwerk von AxFlow France wird die Arbeit des Servicepersonals erleichtern, das momentan viel Zeit auf Frankreichs Straßen verbringt. „Teil einer größeren Unternehmensgruppe zu sein, bietet auch verbesserte Investitionsmöglichkeiten und Karrierewege", berichtet Cédric Leroy. „Es wird einfacher sein, Menschen Aufstieg und Weiterentwicklung innerhalb der Gruppe zu bieten."

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